April 2022 Rückblick auf den Monat der Diakonie

Erstellt am 08.05.2022

Im April 2022 hat unsere Gemeinde das Angebot der Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. umgesetzt, einen „Monat der Diakonie“ zu veranstalten.

Dem Gedanken folgend, dass Diakonie und Kirche zusammengehören, hat der Diakonieausschuss der Gemeinde zusammen mit Herr Sedlaczek von der Diakonie Ruhr-Hellweg vier Veranstaltungen geplant und umgesetzt, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen waren. Rückblickend waren es vier spannende Angebote, die den Teilnehmenden wie auch den Veranstaltenden interessante Einblicke, gute Gespräche und eine weitere Vernetzung ermöglicht haben. Ein schöner Erfolg.

Gemeindefrühstück:

Im Rahmen des monatlich stattfindenden Gemeindefrühstücks, bei dem generationsübergreifend alle Menschen unserer Stadt eingeladen sind, stellten Herr Sedlaczek und Frau Fuchs die Angebote der Diakonie Ruhr-Hellweg u. A. aus den Bereichen Reise, Pflege und Begleitung vor. Das Team für das Gemeindefrühstück sorgte in bewährter Weise mit liebevoll selbst gekochten Leckereien für das leibliche Wohl. Die zahlreichen Teilnehmer zeigten reges Interesse, hatten viele Fragen zu den vorgestellten Themen und konnten sowohl Informationsmaterial wie auch konkrete Anregungen für sich selbst mitnehmen.

Gesprächsrunde zum Thema Tod und Trauer

Dass die Begegnung mit dem Tod und die Trauer um geliebte Angehörige nicht nur ein Thema für „alte und kranke Menschen“ ist, wurde gleich zu Beginn des Abends deutlich. Frau Wulfinghoff, Mitarbeiterin der Diakonie Ruhr-Hellweg, erzählte den Teilnehmenden sehr eindrucksvoll und berührend von der Trauer-Arbeit im „Sommerland“, einer Anlaufstelle für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien.

Gemeinsam mit zwei weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen stellte Frau Benzmann anschließend den Hospizverein Brilon vor. Das Angebot umfasst die Begleitung sterbender Menschen sowie auch die Einzelbegleitung Trauernder. Frau Benzmann zeigte an ganz konkreten Beispielen wie individuell die Bedürfnisse des sterbenden Menschen wahrgenommen und berücksichtigt werden.

Den Abend bereichert haben auch persönliche Beiträge der Teilnehmer*innen. Viele Fragen wurden gestellt und viele – wenn auch nicht alle – beantwortet. Fazit: ein ermutigender Abend der Begegnung.

Familienfest

Das Wetter spielte an diesem Tag mit und so waren die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer schon ab mittags motiviert mit dem Aufbau beschäftigt. Auch das „Kirchenmobil“, der Gemeinde war vor Ort.

Die „köchelnden Kerle“ hatten ihr Unterstützung zugesagt und sorgten mit Hot Dogs und Würstchen für das leibliche Wohl. Die Teilnehmenden freuten sich über das kostenlose Angebot und griffen dankbar zu. Das Angebot an Spielen, das von dem Diakonieausschuss vorbereitet worden war, wurde seitens der Kinder mit Freude angenommen. Eine Rallye reichte über Stelzenlauf, einen Bobbycar-Parcours, Strumpfhosenkegeln bis zum Teppichlauf. Kinder und Erwachsene erprobten zusammen das Schwungtuch, dass nach längerer Pause wieder einmal genutzt werden konnte.

Die Diakonie hatte ihren Anhänger vor Ort, stand für Fragen zur Verfügung und sorgten mit Waffeln für eine süße Verführung. Das Angebot, ins Gespräch zu kommen, wurde gut genutzt, so dass die Veranstaltung ein guter Beitrag zum Informationsaustausch und zur Vernetzung wurde.

Gottesdienst mit anschließendem Gespräch und Snack

Die Besucher/-innen wurden alle mit einem herrlichen Orgelspiel von unserem Organisten Herrn Gumenjuk begrüßt. Nach dem Wochenspruch und der herzlichen Begrüßung von Pfr. Müller fing der Gottesdienst mit einem Psalm-Dialog zwischen Gemeinde und Mitwirkenden des Presbyteriums und Diakonie an. Als Gäste waren auch Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, der Vorstand Diakonie Ruhr – Hellweg  e.V. Herr Christian Korte und der Koordinator des Monats der Diakonie, Herr Sedlaczek gekommen. Herr Pfr. Müller hob noch einmal die Bedeutung der Kooperation von Kirche und Diakonie hervor. Als Zeichen der Zusammenarbeit überreichte Herr Korte unsere Gemeinde als Geschenk eine Stehle, die ab jetzt in der Kirche aufgestellt sein wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Besucher in das Gemeindehaus eingeladen, um bei einem köstlichen Imbiss die Erwartungen, die Gemeinde und Menschen der Region an die Diakonie haben, zu erörtern. Dank gebührt an dieser Stelle einmal mehr den „köchelnden Kerlen“, die ihn vorbereitet und serviert haben.

 

 

 

Diakoniepfarrerin Susanne Klose-Rudnik beim Gemeindefrühstück